Archive fürFebruar 2019

24. Februar 2019 - Keine Kommentare!

Was bleibt ist Pablos Baum

 

Was bleibt ist Pablos Baum
Vom Vorlesen, Artikeleinladungen, Zusammentreffen mit Menschen und: dem Baum.
Rainer Juriatti

Eigenschaftsworte des Vornehmen. Eloquent, aufgeräumt, zuvorkommend. Allerdings, Verzeihung, weiß ich es nicht mehr ganz genau. Ich kann mich nicht exakt daran erinnern, mit welchen Eigenschaftsworten ich den jungen Mann während unserer Begegnung tatsächlich ausstattete. Im Nachhinein erst blieb vielleicht das Elegante. Kerzengerade nämlich saß der junge Mann vor uns. Den ganzen Abend hindurch war er sehr zurückhaltend geblieben, hatte das Wort anderen überlassen, nur ab und an berührte er zärtlich die Hand seiner Frau, immer dann, wenn sie von Tränenwellen erfasst wurde. Manchmal zitterten seine Wangen, aber man musste ihn sehr aufmerksam betrachten, um es zu bemerken.

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23. Februar 2019 - Keine Kommentare!

Die Präpotenz des Wanderers

Die Präpotenz des Wanderers
Rainer Juriatti

Täglich verbringen tausende Rinder ihren Tag auf einer der Autobahnen in Europa. Sie werden von A nach B gekarrt, um geschlachtet und von uns gegessen zu werden. Studien belegen, dass jährlich auch tausende trächtige Kühe transportiert und geschlachtet werden. Dazu bestehen sogar eigene Vorschriften, wie dies zu bewerkstelligen sei.

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23. Februar 2019 - Keine Kommentare!

Die Wacht der Vegetarierin

Die Wacht der Vegetarierin
Rainer Juriatti

Ein halbes Jahr nun war sie nicht da. Ein langes halbes Jahr, so habe ich es empfunden. Chiara Juriatti ist aus Belgien zurückgekehrt. Natürlich wollten wir für unsere Tochter kochen, etwas Besonderes sollte es sein. Etwas, das sie auch annehmen kann. Chiara lebt weitreichend vegetarisch und “maximalumweltbewusst”..

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20. Februar 2019 - Keine Kommentare!

Lachen trotz Verletzungskerben

Lachen trotz Verletzungskerben
Rainer Juriatti

Okay. Das Internet zeigt uns. Ob rühmlich oder unverdient, das mag ich nicht beurteilen, doch  Vera und ich sind nun seit einem Jahr unterwegs, angetrieben vom Wunsch, Sternenkindern eine starke Stimme zu geben. Das Internet bleibt naturgemäß ja gerne an der Oberfläche hängen, an einigen Bildern, an wenigen Texten von oder über die jeweils Betroffenen. Dieser Gedanke kam mir entsprechend einem Parodoxon: Man findet nämlich sehr rasch Bilder von uns, auf denen wir herzlich lachen und auf die wir manchmal auch angesprochen werden, sei es positiv, sei es negativ.

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