31. Oktober 2017 - Keine Kommentare!

Rezension “Die werten Herren”

Rezension "Die werten Herren"
erschienen in "Kultur", Monatszeitschrift.

,,Die werten Herren" rekapituliere politische Ereignisse, stelle ihnen moralische Ansichten und Fragen gegenüber und werfe Licht auf die jetzige Situation, schreibt Raffaela Rudigier-Gerer in der Vorarlberger Monatszeitschrift „Kultur“ über „Die werten Herren – Essay mit Theatermonolog“. Ich freue mich sehr über diese wunderbare Rezension. Sie sagt, der Autor denke Gedankenkonzepte (der Rechten) zu Ende. Schön. 

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22. Oktober 2017 - 2 Kommentare

Der Mann hinter Resl-tant

Der Mann hinter Resl-tant
Rainer Juriatti

Warnhinweis: Dieser Artikel wird dem Künstler nicht gerecht.

Verdampfende Begegnungen gibt es. Sie entschwinden, während sie geschehen. Auch gibt es Begegnungen, bei denen man weiß, dass sie nicht wieder sein werden. Und es gibt Begegnungen, die deine Sinne und damit deinen Geist in einer Weise bereichern, dass du überzeugt bist, sie werden wieder geschehen. Ein Besuch im Atelier von Paul Mühlbauer.

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24. September 2017 - Keine Kommentare!

Wasser wäscht Geschichte

Wasser wäscht Geschichte
Rainer Juriatti

Im Herzen Budapests. Es hieß, die Stadt sei schön. Das fanden wir nicht. Weniger der Häuser wegen, sind meine Frau und ich uns einig, die sind schön bis kommunistisch vererbt grottenhässlich. Budapest ist wie alle Städte, denn mal ehrlich, wo werden geschichtsträchtige Orte nicht oft auch durch schöne Häuser flankiert? Vielmehr ist es wichtig, was hinter den Fassaden geschieht. Wir treffen auf Ungarn. Auf die Ungarn. Die sind nicht schön.

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23. September 2017 - Keine Kommentare!

Der elegische Kaiser

Der elegische Kaiser
Satire von Rainer Juriatti

Bürgermeister Siegfried Nagl ist in die Defensive geraten. Und mit ihm sein Kronprinz. Doch Nagl arbeitet bereits an seiner bedeutsamen Rede an die Grazer Untertanen. Wie es der Zufall will, geriet gestern ein Vorabdruck seiner Rede in meine Finger. Lesen Sie, was Siegfried Nagl derzeit vor seinem Badezimmerspiegel einübt.

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1. September 2017 - Keine Kommentare!

Viktor Frankl ist tot

Viktor Frankl ist tot. Eine Erinnerung.
Rainer Juriatti

Vor rund 20 Jahren fiel die erste Klappe zu "Synchronisation in Birkenwald". Das Stück stammt von Viktor Frankl. Das Filmdrehbuch haben wir gemeinsam entwickelt. Die Zeitungen titelten: Spielberg hat die Rechte nicht bekommen. Juriatti schon. Heute jährt sich sein Todestag zum 20. mal. Ein Grund, im Atelier zu kramen.

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25. August 2017 - Keine Kommentare!

Die werten Herren

Die werten Herren. Ein Textauszug.
Rainer Juriatti

Ich melde mich. Mit einem „Zwischenbuch“. Es stand nie auf meiner „Löffelliste“: jener Liste, die aufzählt, was noch zu schreiben ist, bevor ich abtrete. Dennoch ist es geschehen, ist passiert, dieses Buch. Es musste sein, als zwei Kandidaten zur Wahl standen, unser Staatsoberhaupt zu werden.

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3. August 2017 - Keine Kommentare!

Sylvia Loibner. Ein Portrait.

Sylvia Loibner. Ein Portrait.
Gastbeitrag auf "schwarz-auf-weiß-Lebensarten" von Rainer Juriatti

Vor einigen Monaten wurde ich eingeladen, als "Exilvorarlberger Autor" einen Menschen meiner Wahl zu portraitieren. Die Entscheidung fiel mir nicht sehr schwer: Sylvia Loibner, geborene Montafonerin, ehemalige Ardetzenberg-Schülerin und nunmehr Chefin von rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ihres Taxiunternehmens "878" in Graz ist für mich die beeindruckendste Vorarlberger Persönlichkeit, die ich hier in Graz kennenlernen durfte. Nun, einige Wochen nach Veröffentlichung im Vorarlberger Blog erlaube ich mir, die Geschichte auch hier zu erzählen.

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20. Juni 2017 - Keine Kommentare!

Trump ist dumm. Ich auch.

Trump ist dumm. Ich auch.
Rainer Juriatti

Traurig, aber wahr, mein Gesichtsausdruck spricht Bände: Ich freue mich, strahle postpubertär in die Linse der Kamera meiner Tochter, strecke den Mittelfinger dabei hoch und lehne betont lässig an der Scheibe einer Auslage. Seiner Auslage. Trumps Auslage. Wenige Tage, nachdem dieses Bild entstand, wundere ich mich bereits über meine dumme Plattheit. Warum macht man so etwas? Dabei hatte alles ganz unschuldig begonnen.

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1. Mai 2017 - Keine Kommentare!

Fliegende Bücher: Tanztee

Tanztee
aus der Reihe "Fliegende Bücher"
Rainer Juriatti

Im Dezember 2016 schaffte es Hendrik Groen, mich über Tage zu faszinieren: Da sitzt ein 83 1/4 Jahre alter Mann in einem Pflegeheim in Amsterdam, gründet den Alanito-Club (Alt-aber-nicht-tot-Club), der gegen den Koch, die Heimleitung und den Hausmeister aufbegehrt und verschafft mir listig-lustige Einblicke in seinen Alltag voller uringetränkter Erwachsenenwindeln. Eierlikörtage hieß das Buch. Und dann erzählt mir meine Tochter Chiara von einem Folgeroman. Am nächsten Tag schon eilte ich in die Buchhandlung und blätterte bereits in der Straßenbahn durch die ersten Seiten der in Tagebuchform verfassten Erzählung "Tanztee".

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