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24. März 2021 - Keine Kommentare!

Unterstützung in schmerzhaften Momenten

Unterstützung in schmerzhaften Momenten
Stadtrat Kurt Hohensinner

„Als Jugend- und Familienressort haben wir den Anspruch Eltern und Familien in allen Lebenslagen zu unterstützen“, erklärt Jugend-, Familien- und Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, „in vielen Fällen sind das sehr positive Ereignisse. Aber es gibt eben auch leider die anderen, die traurigen und sehr schmerzhaften Situationen. Mit dieser Sternenkind Box wollen wir die Eltern in dieser emotionalen Ausnahmesituation unterstützen. Sie ist von Sternenkindeltern für Sternenkindeltern konzipiert, soll Trost vermitteln, aber vor allem auch zeigen, dass man nicht allein ist. Ich hoffe, dieses berührende Pilotprojekt findet auch Nachahmer in den anderen Bundesländern.“

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Wir suchen Sponsoren für die zweite Auflage der Box und freuen uns über jede Überweisung unter dem Stichwort "Die Sternenkind Box". Danke!

UID NR ATU 59681213
DADAT-Bank. lautend auf Rainer Juriatti
IBAN AT95 1919 0000 5516 3661

© Der Kollektiv Verlag | Idee: Vera Juriatti | Konzeption & Texte: Rainer Juriatti| Korrekturen: Chiara Juriatti M.A. | Design: Mag. Lisa Mocnik

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24. März 2021 - Keine Kommentare!

Die Trostkarte

Die Trostkarte
der Sternenkind Box

Was bleibt, nennt man Liebe!

Liebe Sternenkindeltern!
Sie sollen in den schweren Tagen der Trauer nicht alleine bleiben, das wünschen wir Ihnen von Herzen. Sei es durch enge Vertraute, durch mitfühlende Menschen, sei es allenfalls durch professionelle Helferinnen und Helfer, begleitet von Worten, die einem Buch entspringen.
Vielleicht kann diese kleine Aufmerksamkeit ein Beitrag dazu sein.

Ihr Kurt Hohensinner
Stadtrat für Soziales, Jugend und Familie

Wir suchen Sponsoren für die zweite Auflage der Box und freuen uns über jede Überweisung unter dem Stichwort "Die Sternenkind Box". Danke!

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24. März 2021 - Keine Kommentare!

Mein Leben ohne dich

Mein Leben ohne Dich - Geschwistertrauer ein Tabu?
von Diplomsozialarbeiterin Ursula Molitschnig

Die Vorfreude auf ein Geschwisterkind ist oft sehr groß, manchmal lange ersehnt. Mit dem plötzlichen Tod des Kindes sterben auch Hoffnungen, Wünsche und Zukunftspläne. Alles was man sich ausgemalt oder vorbereitet hat, bleibt eine schmerzhafte „Zukunftserinnerung“. Das entkräftet - seelisch und körperlich - und es erscheint vielen als ein Sterben eines Teils von sich selbst.

Für die Geschwisterkinder fehlt oft die Kraft und Hilflosigkeit ist die Antwort.

Oft werden sie in ihrer Trauer übersehen, nicht wahrgenommen und mit ihren Gefühlen und Phantasien alleine gelassen. Für eine gewisse Zeit scheinen die Eltern nicht mehr das zu sein, was sie waren. Die Kinder fühlen sich, als wären sie weniger wichtig geworden und sind irritiert.

Auch wenn Kinder durch ihre natürliche Offenheit Eltern davor bewahren können, Gefangene ihrer Trauer zu werden, muss darauf geachtet werden, dass sie nicht aus dem Blickfeld ihrer Eltern geraten.

Der Umgang mit dem Ereignis hängt von vielen Faktoren ab: Das Alter der Kinder, der Entwicklungstand, die Persönlichkeit von Kindern und Eltern, die Situation der Familie und die soziale Umgebung spielen eine große Rolle.

Doch bei vielen Kindern löst der Tod eine Vielzahl von Emotionen wie Angst, Trauer, Ungläubigkeit, Einsamkeit, Konfusion und Wut aus. In vielen Fällen ziehen sie sich zurück, da sie mit der Situation überfordert sind und teilweise auch nicht die ausreichende Aufmerksamkeit der Eltern bekommen.

Auftauchende Schuldgefühle können zu der Annahme führen, dass das „falsche Kind“ gestorben ist. Oder sie versuchen „Ersatzkind“ zu sein, was mitunter zu Problemen in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung führen kann.

In der Gesellschaft wird trauernden Geschwistern wenig Aufmerksamkeit geschenkt und ihre Trauer unterschätzt.

Mehr noch – wenn das Geschwisterkind noch gar nicht geboren wurde.

Ursula Molitschnig, Rainbows Steiermark
Grabenstraße 88, 8010 Graz, 0316 688 670, office@rainbows.at
Hier geht's zu Rainbows.

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23. März 2021 - Keine Kommentare!

Sternenkindlektionen

Sternenkindlektionen
von Vera Juriatti
Kinderkrankenschwester & fünffache Sternenkindmama

In den vergangenen Jahren fiel mir in vielen Gesprächen besonders auf, dass Frauen davon berichten, sich geschämt zu haben. Scham ist eines der Gefühle, das ich selbst sehr lange mit mir trug. Wir alle schämen uns. Wir schämen uns, nicht fähig zu sein, ein Kind auszutragen und damit „keine richtige Frau“ zu sein. Wir schämen uns auch, trotz diesem Verlust weiterhin den Kinderwunsch zu verspüren.

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21. März 2021 - Keine Kommentare!

Aufmerksam gebettet


Aufmerksam gebettet
Rainer Juriatti

Es mag sein, dass es Außenstehenden anstrengend erscheint. Der Abend bricht an, das Tagwerk liegt hinter uns, vielleicht rufen die Abendnachrichten, dann ein guter Film, um Kraft zu schöpfen für das Morgen. In das Ausblenden der vielen Aufgaben spreizt sich ein Alarm ins Leben.

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27. August 2020 - Keine Kommentare!

Leon & Louis – Ein Vorlesebuch für Sternenkindgeschwister


Leon & Louis – Ein Vorlesebuch für Sternenkindgeschwister
Rainer Juriatti

Ein bebildertes Kinderbuch von Vera Juriatti erzählt die bewegende Geschichte eines kleinen Jungen, der sich auf seinen Bruder freut und herb enttäuscht wird. Das von Stefan Karch illustrierte Buch der diplomierten Kinderkrankenschwester und selbst fünffachen Sternenkindmutter erscheint im kommenden Oktober.

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13. November 2019 - Keine Kommentare!

Ihre Gesichter in Scherben


Ihre Gesichter in Scherben
Rainer Juriatti

Am Abend waren es winzige Finger, die ich in meine Finger nahm, um sie auf dem Finger der Mutter zu platzieren. Mittags war es ein Baby kurz vor dem Geburtstermin gewesen. Fotos für die Ewigkeit. Auf dem Weg vom einen zum anderen Fototermin dachte ich mir: Was für ein Tag.

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11. November 2019 - 1 Kommentar.

Ein Satz, der mir plötzlich auffällt


Manchmal werde ich beschämt
Rainer Juriatti

Manchmal fühle ich mich so, als widerfahre mir gerade etwas, das ich gar nicht verdient habe. Aber was heißt eigentlich „verdient“? Verdienen kann man in diesem Fall ja gar nichts. Es geschieht einfach. Und am Ende (auch dieses Textes) fällt mir ein Satz auf.

Der Grund dieser zwei, drei verwirrenden Gedankengänge ist ein wunderbar trauriger und zugleich unfassbar lieber Brief, der mich am frühen Montag Morgen erreichte.

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10. Mai 2019 - Keine Kommentare!

Die (Bilder)Welt im Abseits


Die (Bilder)Welt im Abseits
Rainer Juriatti

Gestern. Starker Regen in Graz, viel zu kalt für diese Jahreszeit. In der Früh ein Essay in der Tageszeitung. Die Welt wird untergehen. Uns allen bleiben noch zehn Jahre Zeit, unsere Leben vollkommen zu ändern. Durch den Regen ins Rathaus. Die Stadträtin wollte ein Gespräch, doch sie versetzt mich. Zurück in meine Schreibstube. Organisatorische Telefonate für die Lesetour im Herbst. Eine Sekretärin wimmelt mich ab. Es scheint ihr ziemlich egal zu sein, dass ich seit einem Jahr auf eine Antwort warte. Der Chef habe viel zu tun. Gleichgültigkeit schwappt durchs Telefon. Dann ein Alarm auf meinem Smartphone. Ein Sternenkind ist zu fotografieren.

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