23. Juni 2022 - Keine Kommentare!

Die tägliche Aufregung

Die tägliche Aufregung
von Rainer Juriatti

Wir leben in einer Zeit, in der wir Otto-Normalverbraucher uns bei entsprechender Konditionierung ständig über irgendetwas aufregen können. Das Fernsehen liefert uns den Stoff dazu: Reportagen, Dokumentationen, Nachrichtensendungen. Es gibt viele Dinge, die aufregen können. Mich jedenfalls lassen sie oft blöderweise nicht in Ruhe.

weiterlesen..

25. Mai 2022 - Keine Kommentare!

Give Peace a Chance, ha!

Give Peace a Chance, ha!
von Rainer Juriatti

Unlängst fragte mich einer, ob ich ihm ein „Give Peace a Chance Akrostichon“ liefern mag. Er fragte freundlich, also fragte ich freundlich zurück, was ein Akrostichon denn sei? Google war dann schneller als er. Ah so, ein senkrechtes Gedicht, dessen Anfangsbuchstaben ein Wort oder einen Satz formen. Nein, mach ich nicht. Brauch ich nicht, will ich nicht. Und überhaupt: Give Peace a Chance! Ha! Friede, so ein Schwachsinn, und dann auch noch aus dem Wortschatz eines Schriftstellers. Also gut:

weiterlesen..

13. März 2022 - Keine Kommentare!

Der Marketingmohr

Der  Marketingmohr
von Rainer Juriatti

Ist es ein Schattenbildchen des Firmengründers? Oder ist es doch ein Mohr? Ist es Männlein? Oder ist es gar ein dem Männlein nun nachgestelltes Weiblein? Für mich ist es eher Letztes. Ich meine das Allerletzte. Oder wie auch immer.

weiterlesen..

6. März 2022 - Keine Kommentare!

Warum die Leut’ Idioten sind

Warum die Leut' Idioten sind
von Rainer Juriatti

Gegen eines wollte ich mich stets verwehren: Unabhängig aller Nachrichten aus den uns beliefernden Kanälen, unabhängig zunehmender, bitterer Lebenserfahrungen, auch unabhängig aller persönlicher Rückschläge, unabhängig der vielen Niederlagen meines Lebens wollte ich niemals, wollte ich in meiner Alterskurve keinesfalls eines werden: verbittert & einsam. Es ist mir nicht gelungen.

weiterlesen..

5. März 2022 - Keine Kommentare!

Sterben, aber wie?

Sterben, aber wie?
von Rainer Juriatti

Es war mir real, so gänzlich ungeschminkt grausam, brutal und Albträume verursachend bis gestern nicht möglich, überhaupt in Erwägung zu ziehen, jemanden zu töten. Es ist das grässlichste, das der Mensch einem anderen Menschen antun kann. Bis gestern dachte ich in dieser und keiner anderen Weise.

weiterlesen..

28. Februar 2022 - Keine Kommentare!

Pennende Politiker?

Pennende Politiker?
von Rainer Juriatti

Als im November 2006, also vor 16 Jahren, der Putin-Kritiker Alexander Walterowitsch Litwinenko in London mit radioaktivem Polonium verseucht und folglich grausam umgebracht wurde, da fragten sich viele Menschen, wie weit der KGBler und inzwischen Russenpräsident Putin noch gehen würde, um unliebsame Überläufer loszuwerden.

weiterlesen..

27. Januar 2022 - Keine Kommentare!

Du nicht!

Du nicht!
von Rainer Juriatti

Ein paar Worte als Verleger. Gestern hat ein alter Mann bei  Andrea Wecke aufgrund eines Bildes, das ihre druckfrischen Bücher zeigt, gepostet, er wolle wissen, was sie so schreibe. Als unsere Autorin nicht antwortete, meinte er, sie sei kompliziert, jetzt müsse er sich die Mühe machen, woanders nachzusehen. Als ich mich dann auch noch einmischte und lächelnd meinte, er solle doch einfach ihr Buch kaufen, bot er mir eines seiner Werke zum Austausch an und fragte bei Andrea Wecke nach, ob ich immer so „agro“ sei.

weiterlesen..

20. Januar 2022 - 2 Kommentare

Als wir lange noch keine Masken trugen

Als wir lange noch keine Masken trugen
von Rainer Juriatti

Die Erinnerung ist stark und durchbricht seit einigen Wochen immer wieder meinen Alltag: Gemeinsam mit meinen Brüdern sitze ich im Schlammsand, kleine Wellen umspülen unsere Knie. Wir greifen in den Meeresstrand und lassen den Matsch durch die geschlossene Faust tröpfeln. So entstehen kleine Bäume.
Inzwischen sind wir alle mutiert. Wir, die Monster. Wir, die dunklen Gestalten.

weiterlesen..

8. November 2021 - 1 Kommentar.

Ab sofort keine Bücher mehr!

Ab sofort keine Bücher mehr!
von Rainer Juriatti

Unser Verlag zieht sich ab sofort aus dem Buchgeschäft zurück: Ja, ich bin ein Witzbold, den niemand witzig findet. Ich finde Vieles auch nicht witzig. Zum Beispiel die absurdistanische Nationalbibliothek in Wien und auch die Steiermärkische Landesbibliothek. Beide nämlich zwingen mich dazu, mich aus Gründen der Ungleichbehandlung aus dem Buchgeschäft zurückzuziehen.

weiterlesen..