9. August 2019 - Keine Kommentare!

Offener Brief an den Grazer Vizebürgermeister

Offener Brief an den Grazer Vizebürgermeister
Rainer Juriatti

Herr Vizebürgermeister! – Meinen Sie das alles ernst?

Sie behaupten, Greta Thunberg, die sich solo vor das Parlament setzte, um zu streiken und damit eine Welle auslöste, ist in Wahrheit Produkt einer Marketingmaschine. Jugendliche, die ihrem Beispiel folgen, sind folglich verblendet im Glauben, die Welt ein Stück besser machen zu können. Sie selbst jedenfalls sind manifest der Meinung, es sei ein Irrglaube, dass sich etwas ändern muss, weshalb Sie den Jugendlichen auch sagen wollen, „was realistisch ist“.

Aus diesem Grund werden Sie persönlich somit in Graz nichts ändern, weil eine klimaverbesserte Stadt die Welt sowieso nicht rette; und die Rodung tausender Bäume versus des Setzens von rund 180 neuen Bäumchen können Sie klimatechnisch nicht beurteilen. Allerdings sind Sie der Meinung, man müsse über U-Bahnen und Autotunnels reden, ein klimaverbesserndes erstes Vorhaben ist für Sie die Verlängerung der Kastnerröhre um 200 Meter. – Nochmals: Meinen Sie das alles ernst? Haben Sie gerade Ihren Urlaub hinter sich und zu viel Sonne getankt?

PS: Ich konnte wieder einmal nicht anders: Den Offenen Brief habe ich heute an ein paar Graz-relevante Redaktionen gesandt. Mal schauen, ob jemand den Mut hat, einen Brief, der den vom Grazer Bürgermeister beschützten heiligen Vize und Identitären-Freund Eustacchio kritisiert, zu veröffentlichen.

Hier geht's zum Beitrag über Eustacchio: die Identitären-Nähe und der Schutzmantel des Grazer Bürgermeisters.

Hier geht's zu meinem Essay gegen die rechte Brut: Die werten Herren
Hier geht's zum Roman, der sagt, der Nationalsozialismus wird uns alle überleben: Strandschatten.

Veröffentlicht von: Rainer Juriatti in Text

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