Neugierig? Hier ist mehr!

Nach Die gedehnte Zeit versprach ich meiner Frau, nie wieder etwas derart Krankes zu schreiben. Dann folgte dieses Buch: Noch kranker, noch kaputter, noch gefährlicher für die Psyche der Leserschaft. Ein Freund meinte: "Ich trinke zwei Whisky, dann lese ich. Sonst geht das gar nicht." Herrlich.

Die kranke Literatur wurde 2012 aufgelegt, drei Jahre später – man glaubt es nicht – als Taschenbuch (der Verleger muss mords Förderung dafür bekommen haben, sonst hätte er es sicher nicht getan, dieser Geldschlund).
Hier erhältlich (nur im Paket) um kranke 10 Euro zzgl. Versand.
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Hardcover, gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
168 Seiten und Taschenbuch, ebenso mit 168 Seiten

Der kranke Inhalt:
Graz. Stadt von Sacher-Masoch. Privat gescheitert, beruflich etabliert, nimmt ein Mann Anfang vierzig das Angebot einer Redaktion an und zieht als Fotograf und Bildbearbeiter in die für ihn neue Stadt. Der Versuch, mit seinem geografischen Wechsel ein neues Leben zu beginnen, entpuppt sich als fataler Trugschluss.
Während tausende Bilder (der Welt) über seinen Bildschirm gleiten, zerstreut er sich mehr und mehr in belanglosen Frauenbekanntschaften und virtuellen Freundschaften in sozialen Netzwerken und verliert nach und nach den emotionalen Bezug zur Realität. Präzise und nüchtern erzählt, zugleich bissig und zum Teil bitterböse in der Betrachtung der Welt.