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Die werten Herren, Essay mit Theatermonolog

 

Mir war es sehr wichtig, dass dieser Essay dort ansetzt, wo Spaghettifresser endet: in der Radikalität der Ablehnung. Der Rechtspopulismus der 80er-Jahre war in meinen Augen "Pimpifax" gegen die Grausamkeit, mit der heute agiert wird (und dachten wir seit der Erscheinung des Essays 2017, die FPÖ-Politiker können nicht noch dümmer agieren, so werden wir bis heute eines besseren belehrt). Die Blauen in Österreich sind Hetzer, Vernaderer und zugleich geistige Tiefflieger der unübertrefflichen Sonderklasse.
Zentral in diesem Essay: Ein Theatermonolog, der dort ansetzt, wo Norbert Hofer Präsident zu werden drohte. Unvorstellbarer Wahnsinn wäre die Folge gewesen. Das Theaterstück beschreibt ihn.

Die werten Herren
Essay mit Theatermonolog, 149 Seiten
Hier erhältlich um 5,00 Euro zzgl. Versand.
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Rezension in Kultur, Ausgabe November 2017.
Rezension auf lovelybooks, Ausgabe November 2017.

Inhalt:
Sie regieren uns. Sie sagen, was uns gut tut. Sie machen alles möglich. Oder sie verhindern es. Und wenn es ihnen gefällt, haben sie die Macht, uns auszurotten. Jeden von uns: Wenn wir ihnen unangenehm sind oder gar öffentlich gegen sie auftreten, dann fallen wir in Ungnade. Wir werden eingesperrt, gefoltert, erschossen. Ihre Reihenfolge bleibt flexibel: Flüchtlinge, Regimekritiker, Schwule, Straftäter, Migranten, Kreative. Jeden kann es treffen, alle sind wir ihnen ausgeliefert, den „werten Herren“. 

Immer wieder begegnen uns altbekannte Fratzen: Zumeist leiten sie Propagandamaschinen rechtspopulistischer Parteien. Sie kennen rhetorisch kein Erbarmen: Andere politische Parteien werden als „linke Gesinnungsstasi“ und „Freudomarxisten“ bezeichnet, Bevölkerungsgruppen werden als Schuldige benannt, Kritiker ihrer Kritik mit ihren Kritisierten gleich gemacht. Ihr vielbeschworenes Ziel ist die grundlegende Neuordnung der Gesellschaft. Was, fragt der Essay, muss geschehen, sofern rechtspopulistische Parteien mit all ihren Argumenten Recht haben? Das Buch erschien im Herbst 2017. Einen Monat darauf wurde gewählt. Der Rechtsruck war vollzogen.