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Spaghettifresser, Essay

 

Diesen Essay schrieb ich auf Einladung des Verlags, der damit Kohle macht, Autoren unterbezahlt Essays schreiben zu lassen. Dennoch setzte ich mich hin, da ich die Herkunft meines Großvaters beleuchten konnte: Zu wissen, woher man kommt, woher man abstammt, das schafft Beruhigung. Am Ende, so dieser Essay, sind es immer nur ein paar Gegenstände, die von uns – nach unserem Ableben – bleiben. Und dennoch meinen manche, sich aufregen zu müssen über jene Menschen, die aktuell in unser Land kommen. 

Spaghettifresser oder: Migranten im Gehege der Duldung: Essay
Hardcover, 98 Seiten
Hier erhältlich um 5,00 Euro zzgl. Versand

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Rezension:
Migration, Aus- und Einwanderung war, ist und wird immer eines der zentralen Themen unserer europäischen Gesellschaften sein. In seinem neuen Titel erzählt der Vorarlberger Autor R. Juriatti (vgl. die Romane "Die gedehnte Zeit", ID-A 48/10 und "Lachdiebe", ID-B 45/12) von Menschen, die ihre Heimat verlassen (mussten), um in einem fremden Land eine neue Existenz und ein besseres Leben zu finden. Es ist eine sehr persönlich gehaltene Abhandlung, wo Juriatti zugleich seinen eigenen Wurzeln nachgeht, wanderte sein Großvater doch einst aus dem Trentin nach Österreich ein. Juriatti berichtet von Flüchtlingen und Zuwanderern im Dschungel von Bürokratie, Akzeptanz und Duldung. Nur wenige kommen wirklich in der österreichischen Gesellschaft an. (Die Essays ....) geben Autoren ein Forum, eigene Gedanken zu grundsätzlichen Themen zu entwickeln und die Leser zum Nachdenken anzuregen. Genau das tut Juriatti mit seinem berührenden, eingängigen Text. (Dagmar Härter)