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Peter Langebner: vor lauter krimi

Ein Buch der kriminal listig
Gebunden, ca. 104 Seiten
ISBN 
978-3-9519863-5-7

Einblicke in "vor lauter krimi", ORF2, Kulturschaufenster:

Die Langversion des Beitrags:
Mittwoch 24. Februar, zw.  16.50 – 17 Uhr
Montag, 8. März, zw.  16.50 – 17 Uhr
Montag 15. März, zw.  16.50 – 17 Uhr

Die Kurzversion des Beitrags:
Donnerstag, 25. Februar, zw. 18.50 – 19 Uhr
Dienstag, 9. März, zw. 18.50 – 19 Uhr
Donnerstag 16. März, zw. 18.50 – 19 Uhr

ERHÄLTLICH ist das Buch ab 6. April 2021
Ladenpreis 12,00 Euro
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Peter Langebner nennt seine in der Tradition der Konkreten Poesie verfassten Texte „experimentelle kriminal listig“. Allein in dieser Bezeichnung äußert sich der tiefsinnige Humor, den Sprachbegeisterte in Langebners kurzen Dramen finden. „Der Kollektiv Verlag“ aus Graz bringt Langebners Buch ab 6. April in den Handel.

Eintauchen in Peter Langebners „vor lauter krimi“ heißt, sich auf doppelten Böden zurechtzufinden, sprachliche Fingerabdrücke zu lesen, Phantombilder zu jagen und verbrecherische Erlebnisse oder abgründige Verhaltensweisen zu verdauen. 

Sprache ist für den in Dornbirn und Wien arbeitenden Maler und Poeten keine Krücke des Erzählstoffes, Sprache ist vielmehr die Erzählung selbst. Peter Langebners humorvolle Texte bleiben uferlos, zugleich bleiben sie voller weißer Stellen. Er benötigt wenige Worte, um die Lesenden zu entführen in dramatische Welten voller Fallen und Katastrophen schwärzesten Couleurs.

Seinen Stil bezeichnet er als „dramatische Lyrik“, die sich allerdings liest wie jeder gut verdauliche Roman, dessen Erzählung Störungen derselben hervorrufen muss. Was uns hier mit Witz begegnet, das sind die tiefsten Tiefen der menschlichen Verletzlichkeit. Peter Langebner spielt mit dem „Zufall des Unvorhergesehenen“, wie er sagt und bebildert die Kraft „der durch den Menschen zu verantwortenden Zerstörung“. 

Langebner kommt zum Schluss, das Verbrechen zeige nichts anderes als das wahre Gesicht menschlicher Abgründe, die die je eigene Welt aus dem Lot wirft und zeigt: Nichts ist mehr in Ordnung. Das Verbrechen, so ist der Autor zu verstehen, zeigt die Schatten unserer Existenz – einer Parallelwelt gleich – dort, so Langebner, wo „Lüge, Wahrheit, Unordnung und Irrationalität ineinander fließen und sich Wahrnehmung als trügerisch oder auch nicht trügerisch erweist“.


Peter Langebner, Jg. 1956, lebt in Dornbirn und Wien. Langebner ist als Autor, Bildender Künstler und Regisseur bekannt und führt eine Praxis für Hypnosystemische Psychotherapie. Der Künstler ist Mitglied des österreichischen Schriftstellerverbandes, Gründungsmitglied des Autorenverbandes literatur vorarlberg sowie Mitglied der Berufsvereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler Vorarlbergs.